Über Stella und ihre persönliche Menopause Begleitung im Kanton Zug
Ich bin Stella, 53, Mutter von drei erwachsenen Kindern, und lebe seit vier Jahren im Ägerital im Kanton Zug. Davor habe ich einundzwanzig Jahre in den Niederlanden gelebt.
Ich kenne die Nächte, in denen man um drei wach liegt, und die Tage, an denen einem das eigene Wort nicht einfällt. Als sich bei mir vieles veränderte, bekam ich meist eine einzige Antwort: Die Hormone werden weniger. Das war nicht falsch, aber nur ein Teil davon. Es machte nicht verständlich, warum ich mich so erschöpft fühlte, so dünnhäutig und manchmal so allein damit.

Im Lehrgang Meno Expert bei FEMNETIC habe ich verstanden, dass die Hormone in dieser Zeit oft vor allem schwanken, und wie eng sie mit Schlaf, Stimmung, Energie, Stoffwechsel und dem Nervensystem zusammenspielen. Wenn sich an einer Stelle etwas verändert, gerät oft nicht nur eine Sache in Bewegung, sondern vieles gleichzeitig. Das hat mich erleichtert. Und es hat mir gezeigt, was mir gefehlt hatte: jemand, der zuhört, Zusammenhänge verständlich macht und nichts vorschnell bewertet.
Warum aus meiner eigenen Erfahrung AveLej entstanden ist
Bevor es AveLej gab, war ich Betriebsleiterin und hatte danach mein eigenes Interieurgeschäft. Dorthin kamen vor allem Frauen. Oft ging es bald nicht mehr um Stoffe oder Lampen, sondern um ihr Leben: um alles, was sie tragen, für die Familie, für den Partner, für die Kinder. Ich habe viel zugehört und oft gehört, wie wenig Platz dabei für sie selbst blieb. Vielleicht haben wir uns auch deshalb so gern mit ruhigen, schönen Dingen umgeben, als kleinen Rückzugsort im vollen Alltag.
Räume, Licht und natürliche Materialien bedeuten mir bis heute viel. Ich fotografiere gern und bin am liebsten dort, wo viel Natur ist. Bei Nebel, Sonne oder dem Licht am frühen Morgen kann ich lange stehen bleiben und schauen. Daraus ist auch der Raum entstanden, in dem wir zusammensitzen: ruhig, reduziert, mit wenig, aber dem Richtigen.
Was mir bei Gesprächen über Perimenopause und Menopause wichtig ist
Bei mir musst du nichts leisten. Du darfst einfach da sein, mit dem, was gerade da ist. Meine Erfahrung ist kein Massstab für deine. Im Gespräch geht es um dich. Ich begegne dir auf Augenhöhe, höre zu, frage nach und mache Zusammenhänge verständlich, wenn du das möchtest.
Ich wünsche mir, dass du besser verstehst, was sich in diesen Jahren im Körper verändern kann und wie vieles davon zusammenhängt. Dass du deinem Körper bewusster zuhörst und selbst spürst, was dir guttut und was du gerade brauchst. Und dass du dich damit weniger allein fühlst.
